„Sprechende Steine“ auf dem Euskirchener Friedhof

Dass so ein Ort wie dieser nicht Tod sein muss, zeigt unser ökumenisches Projekt „Lebendiger Friedhof“. Die Steine auf dem Euskirchener Friedhof lernen das Sprechen. Mit dem Smartphone kann man sich die Lebensgeschichten der hier beerdigten Euskirchener Tuchmacherfamilien erzählen lassen. Ein QR-Code auf einer Stele an den 16 Grabstätten macht es möglich. An allen Friedhofseingängen kann ebenfalls per QR-Code ein Lageplan der Grabstätten abgerufen werden.

In einer kleinen Dauerausstellung in der alten Trauerhalle (Eingang Frauenberger Straße) unter dem Titel „TUCH zu TUCH“ – Geschichte(n) der Euskirchener Tuchmacherfabrikanten“ gibt es neben den Texten auch noch Bildmaterial, das das Stadtarchiv zur Verfügung gestellt hat.  

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Café Paradies am 1. + 3. Sonntag von 14 bis 16:30 Uhr zugänglich.

Und wer noch mehr erfahren möchte, kann auf einer eigens erstellen Homepage (www.lebendigerfriedhof.eu) umfangreiches, weiterführendes Material sichten.